BMBF-Fachtagung: »Arbeit in der digitalisierten Welt«

am 28. und 29. Mai 2015 im bcc, Berlin

Viele Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche werden zunehmend durch Digitalisierung verändert. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die etwa durch den demografischen Wandel, die Globalisierung, aber auch durch veränderte Wertvorstellungen von Menschen angeschoben werden. Dies hat fundamentale Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Arbeitsstrukturen, die Arbeitsorganisation und -gestaltung werden zukünftig in anderer Form erfolgen. Aber wie?

Von zu Hause und unterwegs über das mit dem Firmennetz verbundene Notebook Kontakt zu den Kollegen halten und dabei voll arbeitsfähig zu sein oder im Notfall, z. B. bei Krankheit der Kinder, wichtige E-Mails mit dem Mobilgerät weiterzuleiten, das ist bereits Alltag in der heutigen Arbeitswelt, die sich mehr und mehr zur digitalen Arbeit wandelt. Die Arbeit mit vernetztem Notebook, Tablett oder Mobiltelefon macht schon heute einen Großteil der Arbeit aus. Die Digitalisierung bringt dabei den Beschäftigten viele Vorteile bzgl. Arbeitsort, Arbeitszeit und ergebnisorientierter Arbeit und dabei Vorteile bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Möglichkeiten, Arbeit gut, kompetent und gesund zu leisten. Forschung und Praxis tragen mit innovativen Ideen zur zukünftigen Arbeitsgestaltung, Kompetenzentwicklung und Präventionskonzepten bei.

Diese zweitägige Tagung gibt Gelegenheit für einen Austausch der Wirtschaft, Forschung, Sozialpartner und der Politik über die Rolle der Digitalisierung für die Arbeitswelt. Welche Rolle Arbeit in Zukunft in der digitalen Gesellschaft spielen wird und wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann, sind zentrale Fragen der Tagung. Das Ziel ist, die zahlreichen Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft aber auch die erforderlichen Rahmenbedingungen und deren Gestaltung zu diskutieren. Damit bietet das BMBF eine Plattform, um ausgerichtet an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedarfen neue, innovative Lösungen für die Arbeitswelt von morgen anzustoßen.

Gesamtprojektleitung

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) an der Universität Duisburg-Essen, Duisburg
Dr. Hans Uske
+49 203 3630331

Ihre Ansprechpersonen bei den Verbundpartnern

bfw - Unternehmen für Bildung
Astrid Gloystein

Europa-Universität Flensburg, biat
Prof. Dr. Axel Grimm

RISP e.V.
Dr. Hans Uske

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